Uhren als Wertanlage

Patek Philippe Nautilus Armbanduhr, Referenz 3700/1, um 1977/78, Schätzwert € 30.000 – 50.000, erzielter Preis € 128.000

Knapp 500.000 Euro in 5 Minuten

Hochwertige Armbanduhren gelten bei Sammlern und Anlegern als Sachwerte mit der Option der Wertsteigerung und einem zusätzlichen Bonus – der Freude beim Tragen. Zum Thema Uhren als Wertanlage einige Tipps:

  • Auf bekannte Marken setzen

Wie am Aktienmarkt gibt es auch bei Uhren internationale „Blue Chips“ die in den Auktionen gute Chancen auf Wertsteigerungen versprechen. Hier sind vorwiegend die Luxusuhrenhersteller aus der Schweiz und Deutschland vertreten. Zu den bekanntesten Vertretern zählen Patek Philippe, Rolex, A. Lange & Söhne, Omega, Audemars Piguet oder Vacheron Constantin.

A. Lange & Söhne Glashütte i/SA Langematik “Sax-O-Mat”, Auktion 3. Juni 2022
A. Lange & Söhne Glashütte i/SA Langematik “Sax-O-Mat”, Auktion 3. Juni 2022
Patek Philippe Nautilus, Auktion 3. Juni 2022
Patek Philippe Nautilus, Auktion 3. Juni 2022
Audemars Piguet Royal Oak, Auktion 3. Juni 2022
Audemars Piguet Royal Oak, Auktion 3. Juni 2022
  • Die inneren Werte zählen

Ein wesentlicher Punkt ist das verwendete Uhrwerk. Im Moment bieten Uhren mit mechanischen Werken die höchste Chance auf stabile oder steigende Preise. Bevorzugt werden dabei sogenannte Manufakturwerke, die von den Herstellern selbst entwickelt und produziert werden

  • Klassiker mit Geschichte

Daytona, Nautilus, Royal Oak, Speedmaster oder Reverso sind nur einige Beispiele für Uhrenmodelle der bekannten Hersteller, die eine große Fangemeinde besitzen und sich damit einen gewissen Kultstatus erarbeitet haben. Dieses Potenzial zur Wertsteigerung erhöht sich noch zusätzlich mit einer entsprechenden „kultigen“ Geschichte, sofern sie von bekannten Schauspielern und Filmhelden wie Paul Newman oder James Bond getragen wurden.

 

  • Aus der Mode

Vermeiden sollte man beim Kauf Modetrends. Allgemein gilt die Faustregel: „Was mir sehr gut gefällt, gefällt auch meist den Anderen“. Eine Ausnahme bieten vielleicht Designeruhren. Doch auch diese sind meist nur für ein eingeschränktes Publikum interessant.

  • Am Limit

Limitierte Modelle werden gerne von den Herstellern für besondere Anlässe und Jubiläen auf den Mark gebracht (z. B. die Hublot Big Bang Meca-10 “P2P” oder die Rolex Oyster Perpetual Date Sea-Dweller). In Verbindung mit den oben genannten Punkten ist das eine Möglichkeit, die den Marktwert zusätzlich erhöhen kann.

Lange & Söhne Glashütte, I/SA Tourbillon Pour le Mérite, Referenz 701.005, um 1995, erzielter Preis € 321.750
Lange & Söhne Glashütte, I/SA Tourbillon Pour le Mérite, Referenz 701.005, um 1995, erzielter Preis € 321.750
  • Die Zeit genießen

Für eine optimale Wertsteigerung sollte eine längere Zeitspanne bis zum Wiederverkauf kalkuliert werden. Ausnahmen bestätigen dabei die Regel.

  • Der Markt machts

Wenig beachtet und von vielen unterschätzt wird die Wahl des optimalen Marktplatzes für einen erfolgreichen Verkauf einer Sammleruhr. „Für eine Uhr mit Potenzial braucht es potente Käufer“. Große, internationale Auktionshäuser wie das Dorotheum bieten sowohl Käufern als auch Verkäufern dieses hohe Maß an Sicherheit und Vertrauen, um Bestpreise in den Auktionen erzielen zu können.

Abb. oben: Patek Philippe Nautilus Armbanduhr, Referenz 3700/1, um 1977/78, Schätzwert € 30.000 – 50.000, erzielter Preis € 128.000

AUKTION

Armband- und Taschenuhren
3. Juni 2022
Saal-Auktion mit Live Bidding

uhrenauktion@dorotheum.at
Tel. +43-1-515 60-303

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